Meistens kurz vor Jahreswechsel kommen viele Menschen auf die Idee, gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen. Haben Sie dies auch getan? Oder – hatten Sie es eigentlich vor?
Sich vor Beginn des neuen Jahres einige Ziele zu stecken, die man im kommenden Jahr erreichen möchte, kann durchaus sinnvoll sein. Aber was nützen die besten Vorhaben, wenn man sie nach kurzer Zeit schon wieder vergisst oder aufs nächste Jahr verschiebt? Ziele lassen sich jedoch tatsächlich erreichen, wenn man dabei ein paar Punkte beachtet:
- Persönliche Ziele wählen
Das Ziel, dass Sie erreichen wollen, sollte eines sein, dass Sie persönlich für sich erreichen wollen – und nicht etwa eines, das Freunde, Verwandte oder Ihr Partner sich von Ihnen wünscht! - Ein Ziel braucht einen guten Grund
Sie sollten einen guten Grund oder ein gutes Motiv haben, warum bzw. wozu Sie Ihr Ziel unbedingt erreichen wollen. Nur wenn ich beispielsweise tatsächlich daran interessiert bin, endlich einen Partner zu finden, der zu mir passt, werde ich auch bereit sein, die dafür erforderliche Energie und die dafür geeigneten Mittel einzusetzen. - Realistische Ziele wählen
Überprüfen Sie, ob Ihr Ziel für Sie auch wirklich erreichbar ist. Noch in diesem Jahr ein berühmter Popstar zu werden, ohne jedoch weder singen noch ein Instrument spielen zu können, ist sicherlich kein realistisches Ziel. Ein Instrument spielen zu lernen und dabei am Ende dieses Jahres ein gutes Anfängerniveau erreicht zu haben, stellt dagegen ein durchaus erreichbares Ziel dar. - Ziele inhaltlich und zeitlich konkretisieren
Legen Sie genau fest, was Sie konkret wann erreicht haben wollen. Was ist genau der Fall, was ist genau anders, wenn ich mein Ziel erreicht habe? Zu welchem konkreten Termin will ich mein Ziel erreicht haben? Haben Sie zum Beispiel die Absicht, in diesem Jahr ein paar Pfund abzunehmen, legen Sie fest, wieviel Kilogramm Sie in welcher Zeit bis zu welchem konkreten Zeitpunkt abgenommen haben wollen. - Geeignete Methode zur Zielerreichung auswählen
Machen Sie sich klar, mit welcher Methode Sie Ihr Ziel erreichen wollen und auch können. Wenn ich etwa endlich eine Arbeit finden möchte, die wirklich zu mir passt, so reicht es mit Sicherheit nicht, abzuwarten und auf den Zufall zu hoffen. Wenn ich mir dagegen zunächst ein geeignetes Verfahren suche, um herauszufinden, welche Arbeit mir wirklich Freunde macht, um anschließend regelmäßig alle Stellenangebote nach der von mir bevorzugten Tätigkeit zu durchsuchen, werde ich viel eher Erfolg haben. Bei Zielen, die ein längeres Durchhalten oder aber viele Schritte erfordern, um sie zu erreichen, ist es im Übrigen sinnvoll, den Weg der Zielerreichung in kleinere Schritte, sogenannte Teilziele, zu zerlegen. - Misserfolge auf der Rechnung haben
Legen Sie sich Strategien für Rückschläge zurecht. Was kann ich tun, wenn ich zu scheitern drohe? Wenn ich beispielsweise wieder in mein altes Essverhalten zurückgefallen bin, obwohl ich doch eigentlich abnehmen wollte, so ist das keine Katastrophe. Ich sollte aber wissen, was ich tun kann, um die Häufigkeit solcher Rückfälle in Zukunft zu verringern oder ihr Auftreten sogar ganz zu vermeiden. Vielleicht kann ich einfach eine(n) Freund(in) anrufen oder jemand anderen, der mir konkret helfen kann, wenn ich merke, dass ich außerhalb meiner Mahlzeiten zum Kühlschrank gehen möchte? - Holen Sie sich Unterstützung
Nehmen Sie Kontakt mit Menschen auf, die Ihnen helfen können, Ihr Ziel in die Tat umzusetzen. Dies können Menschen sein, die gleiche öder ähnliche Ziele erreichen wollen oder schon erreicht haben. Aber auch ein Coach kann Ihnen helfen, Ihre persönlichen Ziele tatsächlich zu erreichen. - Belohnen nicht vergessen
Belohnen Sie sich mit etwas, das Ihnen wirklich Freude macht, wenn Sie Ihr Ziel oder eines Ihrer Teilziele erreicht haben. Sie haben es sich verdient!
Sollten Sie jemanden suchen, der Ihnen professionell dabei behilflich ist, Ihre persönlichen Ziele zu erreichen: Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir!

In letzten Jahren ist in Büchern und Zeitschriftenartikeln, die eine Anleitung für ein gutes oder gar glückliches Leben geben möchten, immer häufiger von dem Begriff der Achtsamkeit die Rede. Unter einem Leben in Achtsamkeit wird dabei eine Lebensweise verstanden, bei der wir versuchen sollen, immer nur eine Sache auf einmal zu tun – im Gegensatz zum Multitasking, wo wir bemüht sind, möglichst viele Dinge gleichzeitig zu erledigen. Den Gegensatz von Monotasking in Achtsamkeit und Multitasking verdeutlicht auch sehr schön folgende Anekdote:
Eine Kölner Studie widerlegt zumindest teilweise ältere Studien, die gezeigt hatten, dass verheiratete Paare glücklicher sind als Paare in eheähnlichen Lebensgemein-schaften. Kölner Forscher vom Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln werteten dazu Daten einer Befragung von insgesamt 22 000 verheirateten und unverheirateten in Partnerschaften lebenden Frauen und Männern in 28 Ländern aus; ca. 900 davon kamen aus Deutschland. Mit Hilfe einer 7-Punkt-Skala von 0 (glücklich) bis 7 (absolut unglücklich) wurde das subjektive Glücksempfinden der befragten Personen gemessen.
Britische Neurowissenschaftler vom UCL Institute of Neurology wollen nachgewiesen haben, dass sich der Intelligenzquotient (IQ) eines Menschen auch noch in jugendlichem Alter deutlich ändern kann.
Mit der Modediagnose ‘Burnout’ sind im Grunde Erschöpfungszustände gemeint. Das Brisante an dieser Mode ist jedoch: Jede vierte Führungskraft ist ein Risikokandidat für solche Erschöpfungszustände! Das zumindest legt eine Studie des Instituts für angewandte Innovationsforschung e. V. an der Ruhr-Universität Bochum (IAI) in Zusammenarbeit mit den Kliniken Essen-Mitte nahe: 24 Prozent von 229 dort befragten Führungskräften zeigten Symptome starker vitaler Erschöpfung. Ein solche Erschöpfung äußert sich in Form von Müdigkeit, Energiemangel und Entmutigung, verbunden mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte.
Die ersten Ergebnisse einer Trendanalyse des Forschungs-projekts „Lanceo – balanceorientierte Leistungspolitik“, das vom Bundesforschungsministerium gefördert und vom Projektträger ‘DLR/Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen’ betreut wird, machen jetzt auch amtlich, was Coaches, Lebens- und Unternehmensberater schon lange wissen: Immer mehr Menschen fällt es schwer, Arbeit und Privatleben miteinander zu vereinbaren. Häufig beansprucht die Arbeit so viel Zeit und Nerven, dass das Privatleben zu kurz kommt. In solchen Fällen leidet nicht nur der betroffene Mensch, sondern auch seine Arbeit. Das wissen mitterweile auch die Unternehmen.
Die Fähigkeit, Versuchungen zu widerstehen, scheint sich im Verlauf des Lebens kaum zu verändern: US-Forscher vom Weill Cornell Medical College in New York City baten Menschen, die vor vierzig Jahren den sogenannten Marshmallow-Test absolviert hatten, jetzt erneut zu einer Untersuchung. Damals bekamen die vier Jahre alten Versuchspersonen einen Marshmallow serviert, den sie entweder sofort oder erst nach fünfzehn Minuten essen konnten. Geduldeten sie sich die Viertelstunde, bekamen sie als Belohnung einen zweiten Marshmallow dazu:
“Gleich und Gleich gesellt sich gern.” “Gegensätze ziehen sich an.” Zwei bekannte Sprichwörter. Doch welches stimmt in Bezug auf Freundschaften und Beziehungen?
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